Transgender-Hype bei Kindern

Transgender 

Transgender (Symbolbild: shutterstock.com/Von Carolyn Dietrich)

Berlin – Ärzte und Psychologen registrieren eine rasant gestiegene Zahl von Kinder und Jugendlichen, die sich fremd in ihrem Körper fühlen und ihr Geburtsgeschlecht verändern wollen. Behandlungszahlen schnellen in die Höhe. An manchen Schulen „outen“ sich gleich mehrer Jugendliche gleichzeitig als Transgender. Eine unverantwortliche Indoktrination linker Gesellschaftsklemptner trägt Früchte.
Die Behandlungszahlen hätten sich allein in der Münchner Uni-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie seit 2013 verfünffacht und die Spezialambulanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt verzeichneten ähnliche Steigerungsraten, berichtet die „Die Zeit“ hinter der Bezahlschranke. Laut Zeit, würden sich an einzelnen Schulen gleich mehrere Jugendliche gleichzeitig als Transgender „outen“.

Das widerspreche jeder medizinischen Wahrscheinlichkeit. Es muss da andere Gründe geben, meint Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte. Anders als bei Erwachsenen, wo die Geschlechtsangleichung von Mann zu Frau häufiger vorkomme, sei das Verhältnis bei Jugendlichen umgekehrt, berichtet die Wochenzeitung über den Transgender-Hype.
Für die Weltgesundheitsorganisation WHO gab es bisher nur Mädchen und Jungen, die an einer Geschlechtsidentitätsstörung (GIS) leiden. In der noch gültigen Klassifikation der Krankheitsbilder ICD-10 wird die bei Kindern auftretende GIS als psychische Störung geführt. Doch in der ICD-11, die nächstes Jahr verabschiedet werden soll, wird aus der „Störung“ eine „Inkongruenz“ gemacht, berichtet das Schweizer Magazin „Zukunft“. Jahrelanges starkes Gendermainstreaming-Lobbying, u.a. durch das Europaparlament und die Europäische Kommission, führt nun auch bei der WHO zum Abschied vom Realitätsprinzip und wird begehrlich von einer breiten linksindoktrinierten Elternschaft aufgesogen.
Einen wissenschaftlichen Belege dafür, dass eine GIS angeboren ist, scheint es bislang jedoch nicht zu geben. Stattdessen zeige eine Studie, dass bis zu 80 oder gar 95 Prozent der Kinder mit GIS in der späten Pubertät ihr biologisches Geschlecht akzeptieren können.
Jedoch – angefeuert durch das seit Jahren virulent um sich greifende Gendermainstreaming, beobachten Experten den GIS-Trend weltweit. So seien die wegen einer Geschlechtsidentitätsstörung behandelten Kinder und Jugendliche im „Gender Identity Development Service“ der Londoner Tavistock-Klinik zwischen 2009 und 2018 von rund 100 auf 2.500 gewachsen. Einer besonderer Beliebtheit scheint sich die Trans-„Identität“ bei Mädchen zu erfreuen. „Wir behandeln mittlerweile zwischen siebzig und achtzig Prozent Transjungen, also als Mädchen geborene Jugendliche“, so Saskia Fahrenkrug, die Leiterin der Spezialambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Ein Grund für die steigende Transgender-Zahlen bei Jugendlichen dürfte die von linkspolitischer Seite verordnete „Offenheit der Gesellschaft gegenüber sexueller Vielfalt“ sein. Diese würde es Jugendlichen heute ermögliche, sich zu outen, so eine Vermutung, die anheim stellt, dass das Nichtannehmenkönnen des angeborenen Geschlechts zur Normalität gehört. Ebenso spielen laut Experten die sozialen Medien sowie Bekenntnisvideos bei YouTube eine starke Rolle. Damit wachse jedoch die Gefahr, dass Transgender zu einer Modediagnose werde, hinter der sich andere psychische Probleme verbergen könnten.
Nicht in ausreichendem Maße thematisiert wird bei der Debatte die Rolle der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten von angeblichen GIS-Kinder und Jugendlichen. Unbestritten der Tatsache, dass es Betroffene gibt, die unter einer falschen Identität leiden und denen geholfen werden muss, drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Transgender-Hype vielen „aufgeschlossenen“ Eltern sehr gut in ihr linkes Weltbild passt und deshalb – einmal beim eigenen Kind „entdeckt“ – ge- und befördert wird.

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