Siedler oder Einwanderer? Von Neu-Palästinenser*innen und Neu-Deutschen

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(Gastbeitrag) Deutschland ist ein Einwanderungsland. Dies ist mittlerweile eine Tatsachen-Beschreibung, die ähnlich zutreffend ist, wie dass der Islam zu Deutschland gehört Allerdings hat Deutschland weder bei dem einen noch dem anderen den Mut zu einer gestaltenden Politik. Aber was bleibt von Politik, wenn Sie nicht gestaltet wird? Eigentlich nichts!
Dabei hätten selbst viele Anhänger von Pegida keine Probleme mit Einwanderung nach klaren Regeln. Diese müsste sich nach den ökonomischen Interessen Deutschlands ausrichten, müsste die Integrationswilligkeit der Einwanderer berücksichtigen und die Integrationsfähigkeit der deutschen Aufnahmegesellschaft. Dies alles sollte mit einer selbstbewussten Leitkultur, die auch außerhalb von Talkshows durchgesetzt wird, kombiniert werden.
Ein Konsens zur Einwanderung in Deutschland wäre möglich
Im Ergebnis könnte man wohl in Deutschland einen Konsens erreichen, bei dem qualifizierte Einwanderer in Größenordnungen von 100.000 im Jahr einwandern. Die absolute Mehrheit dieser Einwanderer wären Christen mit alteuropäischer Abstammung aus Südamerika oder fleißige Asiaten aus Vietnam und Katholiken aus den Philippinen.
Diese könnten unser Kirchen wiederbeleben und einen Anteil an unserem Reichtum produzieren. Im patriotischen Lager gibt es auch den Standpunkt, dass Einwanderung aufgrund von Automatisierung, Technisierung und Digitalisierung grundsätzlich nicht nötig ist. Beides ist legitim!
Das Recht des Stärkeren statt Humanität
Mit der realexistierenden Einwanderung nach Deutschland haben aber beide Standpunkte nichts zu tun. Einwanderung findet ohne jegliche vorgegebene Kriterien der Aufnahmegesellschaft statt. Einziges Kriterium ist, ob der Einwanderer das Geld für einen Schlepper aufbringen kann und bereit ist, Gesetze zu brechen und sich über Land und See durchzuschlagen.
Es ist de facto eine Selbstermächtigung und im Ergebnis ein darwinistisches Survival of the fittest oder auf Deutsch, dass Recht der Stärkeren. Dass die regierungstreuen Medien einer Mehrheit der Deutschen dies erfolgreich als „Humanität“ verkaufen, gehört zu den größten deutsche Propagandaerfolgen seit Joseph Göbbels „Totalem Krieg“.
Aber wenn, wie aktuell, eine Einwanderungsbewegung gegen den erklärten Willen großer Teile der indigenen Bevölkerung unter Umgehung gültiger Rechtsvorschriften stattfindet, ist es falsch dies als Einwanderung zu klassifizieren.
Auch der Begriff der Invasoren ist missverständlich, da Invasoren in der Regel physische Widerstände überwinden müssen. Dies müssen die Personen, die nach Deutschland übersiedeln, aktuell nicht.
Die UN spricht von Siedlern
Der bessere Begriff wäre daher der des Siedlers. Diese Begriff wird auch von der UN im Englischen benutzt, wo von Settlern (=Siedlern) beziehungsweise Resettlement-Programmen (=Ansiedlungsprogrammen) die Rede ist. Und wir wissen ja: Die UN, die UN die hat immer Recht!
Hier muss nun konsequenterweise eine Parallele zu anderen Siedlerbewegungen gezogen werden. Im linken Diskurs wird hier am häufigsten die orthodox-jüdische Siedlerbewegung in Judäa und Samaria („Westjordanland“) attackiert. Juden haben demnach kein Recht in ihr ehemaliges Siedlungsgebiet am Mittelmeer zurückzukehren. Araber und Türken dürfen aber ihre Völkerwanderung nach Mitteleuropa ungebremst fortsetzen.
Nun sollten wir den Linken aber eine Frage stellen: Warum ist die Tochter jüdischer Siedler im „Westjordanland“ keine „Neu-Palästinenser*in“? Diese wird sicherlich die palästinensische-arabische Kultur nahtlos weitertragen und mit jüdischer Vielfalt bereichern. Oder etwa nicht? Wer dies verneint ist ein Rassist und Nazi! Basta!
Wo ist der Unterschied zwischen Kindern jüdischer Siedler und der arabischer Familien?
Zweite Frage wäre: Wo ist der Unterschied zwischen Kindern jüdischer Siedler in Samaria und den Kindern völkisch-nationaler arabischer Familien in Berlin Neukölln? Diese werden doch auch automatisch Neu-Deutsche? Oder etwa doch nicht? Der Einspruch wäre, dass die islamisierte und arabisierte Bevölkerung in Palästina nicht gefragt wurde, ob sie jüdische Einwanderer in ihrer Nachbarschaft willkommen heißen will. Stimmt!
Der Hacken dabei ist: Wurde die indigene Bevölkerung in Neukölln gefragt, ob sie arabische Siedler in ihrer Umgebung möchte? Auch nicht! Konsequenterweise müssten wir also in beiden Fällen von Siedlern sprechen. Ist die Linke dazu bereit? Sicherlich nicht, aber WIR sollten es tun…

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