Prof. Dr. Meuthen ruft auf: „Werden Sie Mitglied bei Deutsche Umwelthilfe e.V.!“

Ich veröffentliche diesen Titel, obwohl ich nichts, aber auch gar nichts mit der AFD zu tun habe, oder zu tun haben möchte, aber man muss den Tatsachen in’s Auge sehen und daher ist der nachfolgende Artikel lesenswert, da der Wahrheit entsprechend und für (fast) jeden Menschen begreiflich.

Liebe Leser, in unserem Land muss dringend geklärt werden, wer hier letztlich das Sagen hat: Die ca. 61,5 Millionen wahlberechtigten Deutschen – oder aber ein kleiner, für Außenstehende kaum durchschaubarer Verein mit lachhaften 352 Mitgliedern.

Die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen, aber die vergangenen Monate haben gezeigt, dass diese Selbstverständlichkeit keineswegs mehr eine solche ist: Der genannte Verein mit seinen lachhaften 352 Mitgliedern, das ist die selbsternannte „Deutsche Umwelthilfe e.V.“ (https://www.duh.de/ueberuns/) – und genau dieser Verein maßt sich mittlerweile an, über erhebliche Teile des Lebens in Deutschland zu bestimmen.

Das einzig wirklich bekannte Gesicht dieses Vereins ist sein Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Dieser Mann – selbst übrigens Vielflieger – scheint sich einem Feldzug gegen unser aller individuelle Mobilität verschrieben zu haben. Er ist es, der im Namen seiner sogenannten „Umwelthilfe“ vor Verwaltungsgerichten Dieselfahrverbote erzwang, die die regierenden Parteien doch stets ausgeschlossen hatten.
Mit anderen Worten: Dieser Verein maßt sich an, politische Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit der Bürger an den Parlamenten vorbei durchzusetzen. Hätte diese Mehrheit der Bürger Fahrverbote gewollt, dann hätten sie nämlich die sogenannten „Grünen“ gewählt.
Haben sie aber nicht. Die grün bemäntelten, in Wirklichkeit tieflinken Bevormundungsfanatiker und Deutschlandabschaffer kamen bei der Bundestagswahl gerade mal auf 8,9% und sind nur die kleinste Fraktion im Deutschen Bundestag.
Für diese grünen Ideologen fraglos eine Katastrophe. Da trifft es sich gut, dass es mit dieser sogenannten „Deutschen Umwelthilfe“ eine Art Vorfeldorganisation gibt, die all das vor Gericht mit juristischen Winkelzügen erzwingt, was parlamentarisch schlicht nicht durchsetzbar ist – nämlich zum Beispiel die genannten Fahrverbote für hervorragend funktionierende, moderne Dieselfahrzeuge.
Aber das reicht Herrn Resch jetzt nicht mehr: Wie ich gestern hier auf meiner Seite darlegte, versucht sein Verein nun auch, uns allen ein Tempolimit von 120 km/h auf unseren hervorragend ausgebauten, für schnelles Vorankommen konstruierten und dafür weltweit bewunderten Autobahnen aufzuzwingen.
Sie prüft hierzu nun gerichtliche Schritte. Oder mit anderen Worten: Erneut versuchen 352 Vereinsmitglieder, 82.790.000 Menschen in Deutschland mit ihrer verqueren Ideologie zu drangsalieren.
All das tut dieser Verein, ohne hierfür in irgendeiner Weise demokratisch legitimiert zu sein.
Und mehr noch: Es könnte im Moment möglicherweise sogar sein, dass dieser Verein dies entgegen einer klaren gesetzlichen Vorgabe tut.
Das Verbandsklagerecht, von dem für diese „Umwelthilfe“ nämlich alles abhängt, um ihre Ideologie vor Gericht durchsetzen zu können, hängt an einer ganz wesentlichen Voraussetzung, die in §3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes geregelt ist. Dort heißt es:
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„Auf Antrag wird einer inländischen oder ausländischen Vereinigung die Anerkennung zur Einlegung von Rechtbehelfen nach diesem Gesetz erteilt. Die Anerkennung ist zu erteilen, wenn die Vereinigung […] jeder Person den Eintritt als Mitglied ermöglicht, die die Ziele der Vereinigung unterstützt […].“
https://www.gesetze-im-internet.de/umwrg/__3.html
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Es erscheint allerdings höchst fraglich, ob die „Deutsche Umwelthilfe“ wirklich JEDER Person den Eintritt als Mitglied ermöglicht, die ihre Ziele unterstützt. Hierzu zitiere ich aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2017:
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„Wer die Deutsche Umwelthilfe als Mitglied unterstützen will, wird übrigens eingehend überprüft. So jemand brauche, wie Resch erzählt, entweder „so eine Art Bürgen“ dafür, dass er es ernst meint mit dem Umweltschutz. Oder er wird zum Gespräch eingeladen. „Die DUH könnte ansonsten leicht unterlaufen und lahmgelegt werden“, fürchtet Resch. Er will sich von niemandem bremsen lassen.“
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-umwelthilfe-finanzierung-quellen-1.3617866
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Halten wir also fest: Herr Resch sagt selbst, dass er seinen Verein davor abschottet, „unterlaufen“ zu werden. Eröffnet man so JEDER Person die Chance auf Mitgliedschaft?
Und von wem, bitte, droht denn dieser Verein „unterlaufen“ zu werden? Etwa von ganz normalen Bürgern, die ein Interesse daran haben, unsere Umwelt zu erhalten, die aber nicht konform gehen mit der autofeindlichen Ideologie von Resch und Co.?
Wenn das so wäre, dann könnte das Verbandsklagerecht der „Umwelthilfe“ möglicherweise erledigt sein.
Am besten also, liebe Leser, all diejenigen unter Ihnen, die den Schutz der Umwelt fördern möchten, wenden sich nun an die „Deutsche Umwelthilfe e.V.“ (https://www.duh.de/) und beantragen dort die Mitgliedschaft.
Lassen Sie sich nicht davon abhalten, dass auf der Homepage offensichtlich nicht einmal ein Mitgliedsantrag bereitgehalten wird – Sie werden bestimmt Mittel und Wege finden, dort Ihren Wunsch kundzutun, etwas für Ihr großes Herzensanliegen „Umweltschutz“ zu tun.
Und sollte man Ihnen die Aufnahme aus unerfindlichen Gründen verweigern, dann hindert Sie niemand dran, alles ganz genau zu dokumentieren – wer weiß, wozu man es eines Tages noch mal gebrauchen kann.
Zeit, die Drangsalierung der Bürger zu beenden.

3 Kommentare zu „Prof. Dr. Meuthen ruft auf: „Werden Sie Mitglied bei Deutsche Umwelthilfe e.V.!“

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