Deutscher Historiker: Die Nazis waren links

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Wenn Nazis links waren, dann können “Rechte” auch keine Nazis sein
So gut wie alle Massenmörder des 20. Jahrhunderts waren links. Sozialisten, genaugenommen. Was vor Jahren noch den Geruch einer absurden Verschwörungstheorie von “rechts” hatte, dringt heute, dank der Gegenaufklärung durch Internetmedien wie PI und diesem Blog, immer stärker ins kollektive Bewusstsein der Deutschen. Nazis waren keinesfalls “rechts”, wie uns die vereinte Linke seit 1945 einredete, sondern im Gegenteil: Hitler, Himmler und Co waren stramme Linke. Allerdings solche, die sich vom internationalen Sozialismus Stalins, dessen Massenmorde den Nazis und dem Westen damals bekannt waren, insofern abgrenzen wollten, als sie eine nationale Variante des Bolschewismus kreierten: Eben den nationalen Sozialismus, wie er sich im Parteinamen NSDAP (Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei) wiederfindet. Gewiss, Stalin und Hitler hassten sich inbrünstig. Das taten aber auch Stalins Nachfolger und Mao. Doch war dieser Hass weniger der Beweis einer grundsätzlichen politisch-ideologischen Verschiedenheit, als vielmehr Ausdruck eines Richtungsstreits innerhalb des Sozialismus, und hatte daher den typischen Charakter eines Bruderkriegs. Wenn Nazis also links waren, dann können “Rechte” auch keine Nazis sein.
Michael Mannheimer, 1. Juni 2015
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Götz Aly: Die Nazis waren LINKS
Der Damm ist gebrochen: Erika Steinbach hat eine Schneise geschlagen, die linken Empörungsbeauftragten haben reflexartig reagiert, und jetzt kennt die Diskussion kein Halten mehr: Der National-Sozialismus war eine LINKE Bewegung. PI hatte ja bereits Mitte August des vergangenen Jahres eine ausführliche Betrachtung über das Thema veröffentlicht, und heute goss der Historiker Götz Aly ausgerechnet in der Frankfurter Rundschau mit einem Artikel über die linken Nazis weiteres Öl ins Feuer.

“Journalistenwatch” schreibt hierzu:
Die Diskussion ist zwar nicht neu, wurde aber durch eine Twitter-Meldung von Erika Steinbach neu entfacht: „Wie links war die NSDAP?“ fragt nun auch der Historiker Götz Aly in der Frankfurter Rundschau. Und er berührt Tabuthemen, die für lautes Aufheulen in der linken Szene sorgen. Denn die Nazis müssen schließlich „rechts“ und böse sein, während links immer gut zu sein hat, auch wenn es zig Millionen Opfer linker Diktaturen gibt. Aly wirbelt die Begrifflichkeiten mächtig durcheinander:
Wer den „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ gerecht und links findet, wird in der Nazi-Welt Geistesverwandte treffen. Wer den deutschen Mieter- und Kündigungsschutz, das Kindergeld, die Krankenversicherung für Rentner oder den Naturschutz für fortschrittlich hält, sollte bedenken, dass die Gesetze 1937, 1934, 1937, 1941 und 1938 erlassen oder in ihrer Schutzfunktion erheblich gestärkt wurden.
Das verwirrt den gemeinen Linken: Die gerechten Sozialgesetze und der fortschrittliche Umweltschutz, ausgerechnet alles von den bösen Nazis eingeführt. War etwa „doch nicht alles schlecht“? Und wie links waren eigentlich diejenigen, die den Nationalen Sozialismus predigten? Die Wohnungsbauförderung für Familien einführten, Vorrechte des Adels abschafften und stattdessen die Volksgemeinschaft schufen? Bei all dem muss doch jedem Linken das Herz aufgehen – aber Moment, das ist doch die braune Soße, die ins Klo gespült gehört! Die Verwirrung ist groß im Lande. Und jetzt weist Götz Aly auch noch darauf hin, dass der braune Obernazi bei einem Trauermarsch für einen Sozialisten teilnahm:
Nicht wenige Deutsche identifizieren Rechts mit Böse und Links mit Gut. Ihrem geschichtlichen Durchblick hilft das nicht. So belegen zum Beispiel neu entdeckte Foto- und Filmaufnahmen, dass Hitler am 26.Februar 1919 im Trauerzug für den von einem Rechtsradikalen ermordeten bayerischen (zudem jüdischen) Ministerpräsidenten Kurt Eisner mitlief. In den dramatischen Wochen der Münchener Räterepublik war Hitler von der Revolutionsregierung als Wache in den Hauptbahnhof entsandt worden. Seine Kameraden wählten ihn zum stellvertretenden Soldatenrat ihres in die Revolutionsarmee eingegliederten Regiments.
Zwei Mitglieder von PI München recherchieren seit einem Jahr in der Münchner Staatsbibliothek und haben ebenfalls genügend Hinweise darauf gefunden, wie rot und links die vermeintlich „rechtsextremistische“ Nazi-Bewegung war. Der größte deutschen Internet-Politblog Politically Incorrect hat dies am 14. August des vergangenen Jahres in dem Artikel „Der National-Sozialismus – eine linke Bewegung?“ aufgegriffen und mit vielen Zitaten unterfüttert, beispielsweise von Franz Josef Strauß:
„Wir werden auch nicht schweigen in dieser Auseinandersetzung, denn schließlich war der Nationalsozialismus auch eine Variante des Sozialismus, und seine große Schwungmasse hat er nicht von dem Strandgut des Ersten Weltkrieges, von den Freikorps, vom verarmten Mittelstand oder vom Bürgertum bezogen. Seine Schwungmasse hat er von den Millionen Sozialisten bezogen, die der SPD damals als Wähler davongelaufen sind.”
Oder auch Herbert Frahm, der später als Willy Brandt berühmt wurde:
„Das sozialistische Element im Nationalsozialismus, im Denken seiner Gefolgsleute, das subjektiv Revolutionäre an der Basis, muss von uns erkannt werden.“
http://www.pi-news.net/2011/08/der-national-sozialismus-eine-linke-bewegung/
Götz Aly ist der gleichen Überzeugung, dass die linke Arbeiterschaft das Fundament des Nationalsozialismus bildete:
Im Mai 1919, nach der Niederlage der Räterepublik, beobachte Ernst Bloch, was dann geschah: „Dieselben Menschen, welche bei Eisners Begräbnis in zahllosen Trauerzügen die Straßen geschwärzt hatten, brüllten den Sozialisten nach dem Hosiannah das Kreuzige, hetzten die Führer von gestern in den Tod. Von heute auf morgen wechselten die Fahnenschäfte den Sowjetstern mit dem Hakenkreuz.“

Einschub von MM:
Auch Benito Mussolini war stramm links. Nach journalistischen Anfängen in der sozialistischen Presse Italiens stieg Mussolini 1912 zum Chefredakteur des Zentralorgans der Sozialistischen Partei Italiens (PSI) “Avanti!” auf.

Bloch sah „auch organisiertes Proletariat“ am Werk, nicht allein verelendete Kleinbürger, sondern „die rachsüchtige, kreuzigende Kreatur aller Zeiten“. Karl Kautsky beurteilte die Lage ähnlich, ebenso der leider vergessene linke SPDler Curt Geyer. Er berichtete über die revolutionären Mansfelder Bergarbeiter: Sie wurden „bald zu einer der radikalsten Gruppen in der deutschen Arbeiterschaft“, schritten im März 1921 zum bewaffneten Aufstand und folgten dann „unmittelbar nach ihrem radikalsten Unternehmen in Massen deutschnationalen Organisationen“.
Wie es schon der Begriff ausdrückt: National-Sozialismus. Es waren Linke, die Andersdenkende in KZ’s steckten. Genau wie die Linken in der DDR, der Sowjetunion, China, Jugoslawien, Kambodscha etc pp. Der „Kampf gegen Rechts“ erleidet eine Begriffsstörung. Es müsste eigentlich heißen: „Kampf gegen Links“, wie es auch das Fazit von Aly unterstreicht:
Einer unserer besten Historiker, Friedrich Meinecke, schrieb 1946: „Die große in der Luft liegende Idee, die Verschmelzung der nationalen und der sozialistischen Bewegung, fand in Hitler ohne Frage ihren brünstigsten Verkünder und den entschlossensten Exekutor.“

Einschub von MM:
Der Damm ist gebrochen, SED/Linkspartei, LinksgrünInnen und deren militärischer Arm hyperventilieren! Alle MassenmörderInnen des 20. Jahrhunderts waren links: Josef Stalin (KPdSU), Mao-Tse Tung (KPCh), Adolf Hitler (NSDAP), Pol Pot (Khmer Rouge), Kim Jong-Il (PDAK)
Auch die DDR baute auf dem Nationalsozialismus auf. Zu ihren Anfängen warb sie dezidiert unter ehemaligen NSDAP- Mitgliedern und -Wählern um Unterstützung der jungen Partei und um den Eintritt in die SED.
Der Unterschied der Wehrmachtsuniform zum “Waffenrock” der NVA? Keiner!
Der Helm der NVA? Wehrmachtsnachfolger!
Das Offizierskorps der NVA? Wehrmacht und SS!
Die Verwaltung der “DDR”? NSDAP-Größen!
HJ als Vorbild der FDJ, das Jungvolk als Vorbild der Jungen Pioniere!
LinkInnen sind die Nazis von heute! SS, SA und Antifa sind identisch.

Der nationale und der soziale Egalitarismus hatten sich zum Killervirus verschmolzen. Hannah Arendt analysierte die Übergänge in ihrem Totalitarismus-Buch. Wir Heutigen konnten sie nach 1989 überall im ehemaligen Ostblock beobachten. Das Gezeter um Erika Steinbach lenkt ab. Denktabus verstellen den Blick.
Die politische Rechte ist auf dem besten Weg, sich von der Diffamierung zu befreien, mit der sie linke Totalitaristen jahrzehntelang mundtot zu machen versuchten
Ring frei für eine offene Diskussion, bei der kein Stein auf dem anderen, kein Urteil, keine Bewertung, keine Einschätzung bestehen bleiben wird. Die politische Rechte ist auf dem besten Weg, sich von der Diffamierung zu befreien, mit der sie linke Totalitaristen jahrzehntelang mundtot zu machen versuchten. Auch der Autor dieses Artikels sagt: „Ich bin Rechts – und das ist gut so“. Wir stehen dazu und sind Rechts, da wir uns schließlich nicht linken lassen wollen. Und wenn uns jemand als „Rechtspopulisten“ bezeichnet – auch gut: Wir setzen uns dafür ein, dass das Recht wieder populär wird.
Es wird allerhöchste Zeit, dass die „Neue Rechte“ einen selbstbewussten Siegeszug durch die politische Landschaft antritt und den linksextremen Ungeist aus diesem Land vertreibt.

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