Merkeljugend will „Mikroaggressionen“ bekämpfen | QPress

BRDigung: Selbstverständlich unterliegt auch die deutsche Sprache einem steten Wandel. Zumindest solange, bis sie soweit „entstellt“ ist, dass man sie als solches nicht mehr erkennen kann. Erst wenn der Sprache ihr Sinn genommen ist oder zumindest hinsichtlich seines „Aggressionspotentials“ entschärft ist, kann man eine partielle Entwarnung geben. Bis das allerdings soweit ist, müssen bestimmte Redewendungen besonders angestrengt bekämpft werden, weil sich nach antifaschistischer Lesart als Aggressionen einzustufen sind.
Sie meinen das versteht jetzt kein Schwein? Völlig daneben! Es liegt doch sonnenklar auf der Hand. Wir haben das „Corpus Delicti“ bereits erwähnt. Es geht allerdings nicht um das gemeine Hausschwein, sondern um das schnöde „Glücksschwein“. Jenes, welches man in diesem Kulturkreis umgangssprachlich kurzerhand mit „Schwein“ bezeichnet. Exakt an dem Punkt liegt des Pudels Kern begraben, denn Kulturkreis und Schwein vertragen sich nicht in allen Fällen. Nur bislang gab es über diesen Sachverhalt noch keine Aufklärung.

Wenn Muslim*innen als progressive Kraft mit alten deutschen Nazi-Redewendungen diskriminiert werden, müssen solche selbstverständlich verboten werden. Wir stellen uns voll und ganz hinter diesen wunderbaren Vorschlag! 👍 #ichbinhier

Das Problem wiederum ist seit kurzem erkannt und mithin schon fast gebannt, der Merkel-Jugend sei Dank. Genau die engagiert sich maßlos, um solche „Mikroaggressionen“ aufzudecken und zu eliminieren. Das lässt sich ganz wunderbar an dem rechts eingefügten Gezwitscher nachempfinden. Wir zitieren einfach mal das Begleitschrifttum der amtlichen Antifa-Scherzseite:
Wenn Muslim*innen als progressive Kraft mit alten deutschen Nazi-Redewendungen diskriminiert werden, müssen solche selbstverständlich verboten werden. Wir stellen uns voll und ganz hinter diesen wunderbaren Vorschlag! #ichbinblöd

Auf den Hund gekommen
Nun, Bildung ist nicht unbedingt Sache der Merkel-Jugend, da geht es mehr um Agitation und Aktivismus für Mutti. Sonst wäre womöglich noch jemand darauf gekommen, dass „Schwein gehabt“ rein gar nichts mit „Nazis“ zu tun hat. Nichtmal im entferntesten Sinne. Es handelt sich um eine mittelalterliche Redewendung und eben nicht um eine Mikroaggression. Aber wie soll man so kleinen Antifa-Schweinchen so komplexe Sachverhalte verständlich machen? Eher kommen wir als Gesamtgesellschaft noch total auf den Hund, als ihnen ausgerechnet das Glücksschwein begreiflich zu machen.

Aus Sicht der Merkel-Jugend ist das natürlich der nächste große Affront, denn auch das „auf den Hund kommen“, egal wie alt und woher, muss selbstverständlich eine Mikroaggression der Nazis darstellen. Obgleich Deutschland tatsächlich durch die Nazis auf den Hund gekommen ist, ist auch das keine Nazi-Redewendung. Selbst das muss die Merkel-Jugend in ihrem Tatendrang nicht weiter stören.
Ob und inwieweit sich die Veganer durch diese Redewendung diskriminiert sehen müssen, ist noch nicht so ganz klar. Vielmehr ist es eine weitere Beleidigung der Muslime, denn die haben mit so „unreinen Tieren“, wie Hunden, rein gar nichts am Hut. Ob der Höllenhund dabei eine Ausnahme bildet, ist allerdings auch nicht gewiss. Und wenn es kein Antifa-Scherzseite wäre, müssten wir jetzt ganz dringend über diese Mikroaggressionen reden. Das alles ist viel näher an der Realität, als die Herrschaften bereit sind zuzugestehen.
Besser wäre es natürlich, aus Sicht der Merkel-Jugend, die Deutschen würden generell schweigen. Das würde alles etwas einfacher machen und auch „Mutti“ viel weniger Sorgen bereiten. Sprachlich haben wir uns, nach solchen Interventionen, selbstverständlich noch auf allerhand Neuigkeiten einzurichten. Wobei „blöde Kuh“, für die Leitfigur der Merkel-Jugend, generell unbedenklich zu sein scheint. Da werden wohl auch die Muslime nicht weiter intervenieren, denn die Viecher haben auch sie zum Fressen gern.
von Qpress

Haben Gewerkschaften in einer globalisierten Welt noch eine Zukunft?

Der aktuelle Vorstoß des Österreichischen Gewerkschaftsbundes zur Einführung eines weiteren Feiertages (es geht um den Karfreitag, der derzeit nur für Protestanten und Altkatholiken – also eine relativ kleine Personenzahl – arbeitsfrei ist), zeigt es einmal mehr: Dieser Verein hat den Sprung ins 21. Jahrhundert verpasst und seine Zukunft hinter sich. Was würden die selbsternannten Arbeitnehmervertreter wohl dazu sagen, wenn die Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern eine zusätzliche Leistung ohne Entgelt fordern würden? Indiskutabel! Nichts anderes aber bedeutet die Forderung nach einem weiteren Feiertag – ohne den Unternehmern dafür auch nur das Geringste anzubieten. Nicht die Sorge um Arbeitsplätze treibt die Gewerkschaft dieser Tage um, sondern der Kampf um möglichst viel bezahlte Freizeit. Eine moralische Bankrotterklärung.
Der Dichter und „Alt-Achtundvierziger“ Georg Hergweh hat den Text des Bundesliedes für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein verfasst. Ein berühmter und bis heute immer wieder gerne gebrauchter Satz darin lautet: Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will! Die vom Textautor apostrophierte Macht der Arbeiter findet demnach im Streik ihren Ausdruck. Auch 150 Jahre danach hat sich daran nichts geändert. Wird den Forderungen der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer nicht entsprochen, kommt es zur kollektiven Arbeitsniederlegung – also zu einem offenkundig arbeitsvertragswidrigen Verhalten, das in der Spätzeit des demokratischen Wohlfahrtsstaates jedoch niemals in Frage gestellt oder gar sanktioniert wird. An dieser Stelle seien einige grundsätzliche Überlegungen zu Art und Wesen der gewerkschaftlichen „Arbeit“ angestellt.
Nehmen wir an, Herr Mayer verhandelt mit dem Lieferanten A über den Kaufpreis und die Lieferkonditionen einer von ihm benötigten Ware. Das funktioniert völlig problemlos, wenn Marktbedingungen herrschen und seiner Nachfrage ein vielfältiges Angebot gegenübersteht. Wenn Herrn Mayer die Offerte der Firma A nicht attraktiv erscheint, konsultiert er eben die Firma B, C oder eine andere. Eine davon wird seinen Vorstellungen sicher gerecht werden. Am Ende der beiderseits gleichberechtigt geführten Verhandlungen steht der Abschluss eines Kaufvertrages, der beide Vertragsparteien zufriedenstellt und an den beide Seiten sich halten.
Die Verhandlungsposition Herrn Mayers verschlechtert sich dann allerdings drastisch, wenn es keinen freien Markt gibt, sein Verhandlungspartner über ein Monopol verfügt, und/oder keine alternativen Lieferanten oder ersatzweise verwendbaren Güter verfügbar sind. In eine besonders kritische Lage gerät Herr Mayer dann, wenn der Lieferant zu allem Unglück auch noch die Staatsmacht auf seiner Seite hat, die ihn einseitig mit Privilegien ausstattet, die seine Rechtsposition gegenüber all seinen Handelspartnern stark begünstigt. In der beklagenswerten Lage Herrn Mayers befinden sich die Arbeitgeber einer Branche oder einer ganzen Volkswirtschaft, wenn diese mit starken Gewerkschaften gesegnet ist.

Beiderseits des Atlantiks
In dem 1954 entstandenen, von Elia Kazan in Schwarzweiß gedrehten Streifen „Die Faust im Nacken“ (Originaltitel: On the Waterfront) mit Marlon Brando in der Hauptrolle, wird am Beispiel einer Hafenarbeitergewerkschaft in Hoboken/New Jersey gezeigt, wie erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit aussieht. Die Arbeitnehmervertreter agieren in diesem Film wie eine Bande ebenso korrupter wie gewalttätiger Gangster.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Arbeitnehmervertretungen in den USA und Österreich besteht darin, dass es hierzulande mit dem ÖGB einen Gewerkschaftsblock gibt, der sich als Alter Ego der heimischen Sozialdemokratie versteht und daher bestens in das versteinerte Politsystem im Land am Strome eingebettet ist, während in den Vereinigten Staaten zahlreiche kleine miteinander rivalisierende Gewerkschaftsverbände existieren, die nicht so eindeutig einer politischen Partei zugeordnet werden können. Da zudem die Organisationsdichte der Arbeitnehmerschaft in den USA ungleich geringer ist als in Österreich, sind die Gewerkschaften dort verhältnismäßig schwach. Hierzulande hingegen verfügt die Gewerkschaft über beträchtliche Macht. Die wird – im Bereich des öffentlichen Dienstes – dadurch noch weiter gesteigert, dass sie es auf der Arbeitgeberseite nicht nur mit wohlwollenden Parteifreunden zu tun hat, sondern außerdem durchweg mit Zeitgenossen, die selbst niemals außerhalb geschützter Werkstätten gearbeitet haben. Sowohl im Land der Hämmer wie auch in Deutschland, wird übrigens überwiegend im geschützten Bereich gestreikt – von meist unkündbaren Zeitgenossen, die an ihren Dienstorten nicht gerade vom arbeitsstressbedingten Herztod bedroht sind.
Wie auch immer – die im oben zitierten Film dargestellten Ereignisse haben zwar nichts mit konkreten Begebenheiten in der Heimat Metternichs zu tun, doch die eingesetzten Instrumente der Arbeitnehmervertretungen sind beiderseits des Atlantiks grundsätzlich die gleichen. Würden Organisationen, die nicht auf den Namen Gewerkschaft hören, zu diesen Mitteln greifen, sähen sie sich umgehend mit Vorwürfen konfrontiert, sich der gefährlichen Drohung, Nötigung, Erpressung, Sachbeschädigung, Geiselname, Körperverletzung oder des Landzwangs schuldig zu machen.
„Die Waffe der Gewerkschaften ist der Streik. Man muss sich vor Augen halten, dass jeder Streik ein Akt des Landzwanges ist, eine gewaltsame Erpressung, die sich gegen alle richtet, die den Absichten der Streikenden zuwiderzuhandeln bereit wären. Jeder Streik ist Terrorismus (…) Wenn es den Gewerkschaften beliebt, können sie Städte und Länder durch Hunger und Durst, durch Kälte und Dunkelheit zur Gefügigkeit zwingen.“
Ludwig von Mises (1881-1973)
In Österreich, wie auch in anderen sozialistisch verstrahlten Ländern des Eurolands, kommt der Gewerkschaft die Rolle eines Monopolisten zu, der den Kartellpreis der Arbeitszeit diktieren kann, ohne sich mit lästigen Konkurrenten oder dem Kartellgesetz, das originellerweise nur auf der Arbeitgeberseite zur Anwendung kommt, auseinandersetzen zu müssen. Das ist ein ungemein wertvolles Privileg, aus dem eine Macht folgt, die zudem durch niemanden kontrolliert wird. Die Gewerkschaft kann den Preis der Arbeit bestimmen, und zwar – und das ist der Clou – auch für solche Arbeitnehmer, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind! Das hat schon was. Und es läuft darauf hinaus, dass entweder das Angebot der Gewerkschaft gilt oder gar keines.
Adam Smith beschuldigte in seinem 1776 erschienenen Opus Magnum „Der Wohlstand der Nationen“ die Unternehmer nicht ganz zu Unrecht, sich mit Vorliebe zu Kartellen zusammenfinden und – zum Schaden ihrer Kunden – jeden Wettbewerb ausschalten zu wollen. Zu den seligen Zeiten Smiths waren Gewerkschaften allerdings noch nicht erfunden. Es liegt indes auf der Hand, dass ihre Bestrebungen in die exakt gleiche Richtung gehen: Alles, nur keine Konkurrenz!

Der Staat hat die Gewerkschaft nicht nur mit dem Recht zur Verleihung von Arbeitslizenzen ausgestattet, sondern stellt auch sicher, dass jene Personen, die nicht zu ihren Mitgliedern zählen, unterhalb des diktierten Kartellpreises für Arbeit keinem legalen Einkommenserwerb nachgehen. Die Gewerkschaft hat es daher in der Hand, Menschen daran zu hindern, ihren Lebensunterhalt zu verdienen – nämlich diejenigen, die bereit sind, zu niedrigeren Löhnen zu arbeiten als zu den von ihr für gut befundenen. Dieser offensichtlich skandalöse Zustand verunmöglicht oder behindert besonders den Einstieg schlecht qualifizierter Personen in den Arbeitsmarkt – eine Einsicht, die so trivial ist, dass sie sich unschwer auch jenen Zeitgenossen erschließt, die weder Raketenwissenschaften noch Volkswirtschaft studiert haben.
Der afroamerikanische Ökonom Thomas Sowell hat dem Phänomen Lohndiktat (das de facto auf einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn hinausläuft) einen großen Teil seiner Arbeit gewidmet. Fazit: Der intendierte Zweck wird nicht erreicht. Die Ergebnisse sind negativ. Mindestlohndiktate verurteilen besonders alte und/oder schlecht ausgebildete Arbeitnehmer (in den USA sind in erster Linie ungelernte junge Schwarze betroffen) dauerhaft zur entwürdigenden Abhängigkeit von der Sozialbürokratie. Denn zu einem unter dem in einem oktroyierten Kollektivvertrag festgeschriebenen Lohn darf Arbeit weder angeboten noch angenommen werden!
Andererseits stehen den Arbeitgebern unter den herrschenden Umständen nur wenige Optionen zur Verfügung: Entweder sie akzeptieren das Diktat der Gewerkschaftsbonzen, die in aller Regel nie im Leben selbst wertschöpfende Arbeit geleistet haben, sie steigern ihre Produktivität durch weitere Automatisierung und Rationalisierung, oder sie übersiedeln ihren Betrieb dorthin, wo die Regierung nicht mit den Gewerkschaften gemeinsame Sache macht.

Quod licet Iovi, non licet bovi (was der Höhergestellte darf, kommt dem niedriger Stehenden nicht zu)
Worum auch immer es in einer Verhandlung gehen mag: Überzieht eine der beteiligten Parteien die andere mit Drohungen für den Fall der Nichterfüllung ihrer Forderungen oder setzt sie diese sogar um, wird das einer strafrechtlichen Würdigung nicht entgehen. Wenn dagegen eine Gewerkschaft zu derartigen Mitteln greift, genießt sie rechtliche Narrenfreiheit. Gewerkschafter dürfen und können tun, was ihnen beliebt, weil sie in unserer nahezu total proletarisierten Gesellschaft die demokratische Mehrheit auf ihrer Seite wissen. Auf die Stimmen der paar Unternehmer oder Vorstände kommt es nur wirklich nicht an. Nicht vergessen: Demokratie bedeutet nun einmal Mehrheitsdiktatur. Wer meint, Rechtsstaatlichkeit könnte in einer Gesellschaft mit einem jede persönliche Verantwortung ausschließenden, geheimen One-Man-one-Vote-Wahlrecht existieren, sollte dringend seine Prämissen überprüfen.
Weil aber eben das System so ist wie es ist, jenen Arbeitgebern, die ihre Betriebe nicht ins Ausland zu verlegen beabsichtigen also keine andere Wahl bleibt, als bei jeder Lohnrunde klein beizugeben, triumphieren ein ums andere Mal die Gewerkschaften. Jeder Abschluss oberhalb des Produktivitätszuwachses ist einerseits ein Pyrrhussieg, weil er langfristig die Finanzbasis der Unternehmen aushöhlt und damit ihren Bestand gefährdet – was naturgemäß nicht im Interesse der Mitarbeiter liegen kann – und andererseits nicht anders zu erklären, als mit der politischen Macht der Gewerkschaft und ihrem hoheitlich verliehenen Recht zu Nötigung, Erpressung und Sachbeschädigung. Was letztere angeht, seien als Beispiel bestimmte Anlagen der Eisen- und Stahlindustrie (etwa Hochöfen, etc.) genannt, die im Falle eines längeren Arbeitsausstandes irreparabel beschädigt werden. Und dass bei Arbeitsniederlegungen im Bereich des Personentransports, gleich ob er mit Flugzeugen, Eisenbahnen oder Bussen erfolgt, Reisende faktisch als Geiseln genommen werden, die oft tagelang auf Flughäfen festsitzen, ihre Arbeitsplätze nicht erreichen und damit letztlich weitere Unbeteiligte wegen der Laune einer Handvoll Betriebsräte geschädigt werden, erfährt kaum eine Würdigung durch die Hauptstrommedien. Von jener durch die Strafgerichte ganz zu schweigen. Seltsam, nicht wahr?

Was seitens der von der Basis meist völlig abgehoben agierenden Gewerkschaftsbosse außerdem immer übersehen wird ist, dass jeder KV-Abschluss über einen „Sperrklinkeneffekt“ verfügt: Es ist nämlich nicht vorgesehen, einmal vorgenommene Lohnsteigerungen wieder zurückzunehmen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Oder: Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf! Schwächelt die Konjunktur, gilt die überzogene Lohnerhöhung vom Vorjahr trotzdem weiter. Die Arbeitgeber können darauf dann gar nicht anders reagieren, als mit Kündigungen, Betriebsschließungen oder Produktionsverlagerungen an Standorte mit einem niedrigeren Lohnniveau.

Die für alle Beteiligten bessere Lösung
Intelligenter als ein starrer KV-Abschluss ist es daher allemal, Löhne und Gehälter an die Ertragslage der einzelnen Unternehmen zu koppeln. Dafür bilden am Gewinn orientierte Prämien ein ausgezeichnetes Mittel. Das durch die „erfolgreiche“ Gewerkschaftsarbeit bedingte, in Österreich extrem stark ausgeprägte Senioritätsprinzip von Löhnen und Gehältern, bildet immerhin eine der Hauptursachen für die Langzeitarbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer. Eliminiert man den oben genannten Sperrklinkeneffekt und beteiligt die Arbeitnehmer stattdessen mittels Einmalzahlungen am betrieblichen Resultat der steigenden Produktivität ihrer Unternehmen, werden auch ältere Semester keine Probleme mehr haben, ihre Arbeitsplätze zu halten oder neue zu finden.
Entsprechende Verträge zwischen Arbeitgebern und –Nehmern abzuschließen, ist natürlich nur auf Betriebsebene zweckmäßig, da die einzelnen Unternehmen unterschiedliche Ergebnisse erwirtschaften und eine One-Size-Fits-all–Vorgabe den betriebswirtschaftlichen Bedingungen nicht gerecht wird: Ein Lohnmehraufwand, den zu schultern Betrieb A leichtfällt, kann Betrieb B bereits in Turbulenzen stürzen.
Zu Vereinbarungen auf Betriebsebene braucht es allerdings – und das ist der entscheidende Punkt – keine Gewerkschaften. Deshalb wollen deren Bonzen davon auch nichts wissen. Zur Tarnung ihrer wahren Anliegen zünden sie allerlei Nebelgranaten, wie etwa das Märchen von der überlegenen Verhandlungsmacht der Unternehmer – als ob die um fähige Mitarbeiter nicht ebenso zu konkurrieren hätten, wie um die Kundschaft. Die Konsequenz individueller Vereinbarungen auf der Unternehmensebene würde die Entmachtung der Gewerkschaften bedeuten – und die zu verhindern ist das Einzige, worum es deren Kapos in Wahrheit geht.
In einer globalisierten Welt sind Gewerkschaften für die werktätigen Massen nicht hilfreich. Mit ihnen sind jedenfalls keine nachhaltig gedeihlichen Vereinbarungen mit den Arbeitgebern zu erwarten.
Fazit: Gewerkschaften sind ausschließlich gut für ihre eigenen Funktionäre. Für die an den Werkbänken stehenden Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft sind sie kontraproduktiv.

Quelle: misesde.org

Das Maß ist voll! Ich trete aus der SPD aus

„Le droit de dire et d’imprimer ce que nous pensons est le droit de tout homme libre, dont on ne saurait le priver sans exercer la tyrannie la plus odieuse. Ce privilège nous est … essentiel … ; et il serait déplaisant que ceux en qui réside la souveraineté ne pussent pas dire leur avis par écrit.“ Quelle : Questions sur les miracles (Voltaire)

„ Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.“ (Voltaire)
07.Februar 2019

An die Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Regionalgeschäftsstelle Nordwest
Richard-Lipinski-Haus
Rosa-Luxemburg-Straße 19/21
04103 Leipzig

Das Maß ist voll! Ich trete aus der SPD aus
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 6. Februar 2019 zerstörte die SPD für mich den letzten verbliebenen ihrer früheren Grundsätze und wechselte endgültig auf die Seite derer, die die Freiheit nur für sich selbst beanspruchen und ihre Kritiker repressiv behandeln.
Am 4. Februar 2019 erschien in Tichys Einblick ein gut recherchierter Artikel über die Medienmacht der SPD: „Zeitungen, auf die die SPD heimlich und indirekt Einfluss nimmt / Wie SPD in die Zeitungen kommt“. Die fundierte Meinungsäußerung gefiel der SPD nicht. Das ist aus SPD-Sicht nachvollziehbar. Kritik gefällt niemandem wirklich.
Am 06. Februar 2019 schrieb Roland Tichy in seinem Blog Tichys Einblick (TE):
„Dieser Artikel wird um 14.00 gelöscht. TE verfügt nicht über die Ressourcen, um mit diesem machtvollen Gegner presserechtliche Auseinandersetzungen zu führen. Pressefreiheit ist die Freiheit sehr reicher Organisationen und Personen.“

Unter der Überschrift Pressemacht in Deutschland. Es muss gelöscht werden legte die Redaktion seither nach:
„Wir bitten Sie um Verständnis für unsere Entscheidung. Die Pressefreiheit sei die Freiheit von 200 sehr reichen Leuten, hat der frühere FAZ-Herausgeber Paul Sethe in den 50er-Jahren formuliert. Daraus sind starke Konzerne und mächtige Verbünde entstanden. Sie bekämpfen jeden, der mit Hilfe der neuen Medien Nachrichten in Umlauf setzt, die ihnen nicht gefallen oder ihre Wahlchancen reduzieren könnten. Um diese Macht im Verborgenen geht es. Sie hat noch einmal einen Triumph erfahren. Wir bitten ebenfalls um Verständnis, dass das Presserecht uns auch verbietet, über den Sachverhalt detailliert zu berichten oder öffentlich Stellung zu beziehen. Meine Bitte an Sie: Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen berichtet. Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Wir sind gezwungen, der Macht aus dem Weg zu gehen.“

Bisher verteidigte auch ich die SPD und ihre Medienbeteiligungen vor dem Hintergrund der SPD-Verbotsgeschichte in Kaiserreich, NS-Staat und DDR. Die SPD besaß zudem über mehr als ein Jahrhundert keine Gönner in der Wirtschaft und musste sich selbst finanzieren. Prof. Uwe Danker legt die Problematik ausführlich in „140 JAHRE GESCHICHTE: Schlaglichter auf die unternehmerische Tätigkeit der SPD“ (Website der ddvg) dar.

Bisher nahm die SPD den öffentlichen Diskurs über ihre Medienmacht immer an und stritt mit Argumenten für ihre Positionen. Das ist mit dem Löschen des Tichy-Artikels Geschichte!

Die SPD war lange Zeit eine Partei der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, des „allgemeinen, gleichen, geheimen und unmittelbaren“ Wahlrechts, der Gewaltenteilung, des antitotalitären Grundkonsenses, des Wissenschafts-, Industrie- und Wirtschaftsstandortes Deutschland, der europäischen Idee gleichberechtigter Partner und der Verankerung in der transatlantischen Wertegemeinschaft. Die SPD war immer die Partei der Facharbeiter, Ingenieure, Klein- und Mittelständler, auch der sozial engagierten sehr Erfolgreichen, kurz eine Partei der Leistungswilligen, eine Partei des „Förderns und Forderns“.
Der Schutz Israels als einziger Demokratie im Nahen Osten gehörte ebenso zu den glaubwürdigen Anliegen der deutschen Sozialdemokratie. Israel schützt jegliche Religionssausübung, in den Nachbarländern Israels wird jüdisches Leben staatlich verfolgt. Das hat die SPD nahezu komplett vergessen. Ich mag mich für die heutige SPD nicht mehr schämen müssen.

In dieser Woche verletzte die SPD nun auch für mich eklatant das Recht auf die Meinungsfreiheit. Vorige Woche gab die SPD-Justizministerin öffentlich kund, das Wahlrecht verbiegen zu wollen.
Mit den Wahnvorstellungen aus der Umgebung Nahles, die Antifa für die SPD gewinnen zu wollen, wurde der antitotalitäre Konsens endgültig verlassen. Was für eine Enttäuschung!

Spätestens mit der sogenannten Energiewende zeigte die SPD, was sie tatsächlich vom Energiestandort Deutschlands und seinen Arbeitnehmern hält: nichts. Nicht einmal die Energiekosten begreift die SPD als brennende soziale Frage. Im Gegenteil! Die SPD-Umweltministerin ist beständig bestrebt, die Kosten unnachgiebig in die Höhe zu treiben. War die SPD vormals stolz auf ihre Politik des sozialen Ausgleichs mit Augenmaß, so ist die heutige SPD eine der wichtigsten Vorantreiber der Umverteilung von unten nach oben – zur grünen Schickeria.

Die SPD macht sich hauptschuldig an der Zerstörung des Automobilstandortes Deutschland. Hieß es vor zwei Jahrzehnten in den Diskussionen um Lohnerhöhungen noch „Autos kaufen keine Autos“, um notwendige Einkommenserhöhungen volkswirtschaftlich zu begründen, so steht die SPD heute für „Keine Autos können nicht gekauft werden und die Arbeitsplätze sind uns egal. Die individuelle Mobilität als Freiheit aller Bürger ist uns, der SPD, ein Dorn im Auge!“. Ganz im Stil von Ulbricht und Honecker, die meinten „Der Sozialismus braucht Busse und Straßenbahnen, keine Autos“. Eine repressive Anmaßung, die auch ein Grund für die „Friedliche Revolution 1989 war. Macht nur weiter so.

Nach 1990 war der Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit eine tägliche Notwendigkeit. Keinem Politiker, erst recht keinem Sozialdemokraten, wäre es eingefallen, ganze Industriezweige zum Tode zu verurteilen, diesen geradezu planvoll herbeizuführen.
Es ist die SPD, die sich dreißig Jahre später nach Kräften bemüht, funktionierende Industrien wie z. B. den Kohlebergbau, strategisch zu vernichten.

Der Atomenergiestandort Deutschland mit seinem vormaligen Wissenschafts- und Technologievorsprung liegt bereits auf dem Altar der Sozialdemokratie, nun kommt der Braunkohlebergbau dazu.

Es wird keine Versorgungssicherheit allein mit Sonne, Wind und Wasser geben können. Geschweige denn die neuen werteschaffenden Arbeitsplätze, die als Ersatz benötigt werden. Planwirtschaft funktioniert nicht.

Auch an der schwierigen Situation der Europäischen Union trägt die SPD massive Mitschuld. Die Solidarität der Partner einfordern und gleichzeitig deren Positionen abbügeln, das musste zum Brexit und muss zu schwersten Verstimmungen führen.
Wie die SPD mit den Balten, Polen, überhaupt mit den Mittelosteuropäern umgeht, das gereicht ihr nicht nur zur Schande, es stärkt die Zentrifugalkräfte innerhalb der Union. Zu Freude und Nutzen der Konkurrenz aus Übersee und Asien.

Die SPD des Jahres 2019 entledigt sich mit Eifer ihrer bisherigen Wähler und vieler ihrer bisherigen Mitglieder. Zu denen ich jetzt auch gehöre.

Ich trete mit heutigem Datum 07. Februar 2019 aus der SPD aus und ziehe meine Beitragseinzugsermächtigung mit sofortiger Wirkung zurück.

Die augenscheinliche Verletzung der Meinungsfreiheit durch die SPD ist dabei nur der letzte, besonders schwerwiegende Auslöser. Wo „SPD“ draufsteht, ist heute so etwas wie „SED ohne Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl“ drin. Ich wünsche eine gute Reise.

Meinen vielen Mitstreitern, Unterstützern und Helfern über mehr als zwei Jahrzehnte danke ich. Trösten wir uns, Politik ist nicht alles im Leben und Parteimitgliedschaften kannten die meisten von uns vor 1989 auch nicht. Man sieht sich.

Gunter Weißgerber
SDP/SPD-Mitglied 1989/2019

Die Gleichheit, die sie meinen: Gegen ein Europa der Egalität

Die Europäische Union ist ihrem ideologischen Wesen nach ein gigantisches Gleichheitsprojekt geworden, dessen wichtigstes Vehikel die Vereinigungsidee ist. Wie immer man den Mainstream der orthodoxen EU-Vertreter auch beurteilen mag, am Ende aller politischen Überlegungen stehen stets die Vereinigten Staaten von Europa. Viele der politisch führenden „Europäer“ nennen dieses Ziel aber nicht klar beim Namen, sondern umschreiben es nur allzu gerne mit gefälligen Allgemeinplätzen.

Der Euphemismus ist ja gerade in der Europa-Politik das Stilmittel schlechthin: Da wird ohne Unterlass vom größten gemeinsamen Friedensprojekt aller Zeiten geschwärmt, da wird vom menschengerechten modernen Europa schwadroniert und betulich ein angeblich dringend notwendiges gemeinsames Sozialsystem herbeifantasiert. Überall steht die so freizügige Grenzenlosigkeit auf der Agenda ganz oben und angesichts der kommenden EU-Wahlen trauen sich einige politische Vertreter jetzt sogar, ganz offen von der gemeinsamen Armee und der gemeinsamen Außenpolitik zu reden, bei der natürlich niemand – und schon gar kein neutraler Staat – zu irgendeiner militärischen Aktion (=Krieg) verpflichtet werden soll oder kann. Ganz, ganz sicher nicht. Faktum ist, man will ein riesenhaftes politisches Gebilde schaffen, in dem es letztlich völlig gleichgültig sein soll, ob man Ire oder Italiener, Schwede, Deutscher, Franzose oder Pole ist.

Tarnen und täuschen
Die Chef-Ideologen der totalen Vereinigung und Gleichmacherei tarnen ihr Ziel geschickt hinter samtweicher Camouflage. Einer ihrer Lieblingsbegriffe ist das „Europa der Regionen“, in dem angeblich die regionalen kulturellen Eigenschaften der Völker weiterhin gedeihen könnten. In der Realität eines zentral gesteuerten riesigen Einheitsstaates ist das natürlich nicht machbar. Die Regionen wären lediglich bürokratische Verwaltungsbezirke, in denen die Brüssler Vorgaben umgesetzt werden müssen und die beinhart von Polit-Kommissaren überwacht werden. Die heute scharf kritisierten EU-Dämlichkeiten wie etwa die Gurkenkrümmungs-Vorschrift würden dann wie heitere Anekdoten aus einer seligen Vergangenheit wirken.

Falscher Humanismus und Weltstaat
Die Triebfeder dieser Vereinigungsfantasien, die definitiv auch als Gegenprojekt zu den ganz anders gestalteten Vereinigten Staaten von Amerika gedacht sind, ist die als humanistisch bezeichnete Gleichheits-Philosophie. Die Proponenten der EU sehen sich als zivilisatorische Elite, die den modernistischen Grundsatz des Universalismus vorantreiben soll. Am Ende des europäischen Projektes soll nicht nur das Amalgam der Vereinigten Staaten von Europa stehen, sonder es soll in weiterer Folge auch der schon vom Alt-Kommunisten und Internationalisten Leo Trotzki herbeifantasierte Weltstaat eine bald greifbare Realität werden.

Europa ist das Labor für einen universalistisch vereinigten Globus, in dem die Gleichheit der Menschen die oberste Prämisse ist. Im kommenden Weltstaat gibt es dann keine verschiedenen gewachsenen Nationen und keine eigenständigen Populationen mehr, sondern nur noch „die Menschheit“ und das Individuum.

Alle Staaten, Völker und Kulturen sollen in diesem globalen Konstrukt aufgehen, eines Tages soll nur noch die vielzitierte und auf das Individuum bezogene, letztlich zynische Gleichheit durch Vielfalt herrschen. Jede(r) darf sich dann selbst verwirklichen und alle frönen einer kollektiven und zentral überwachten politischen Scheinmoral, die heute schon in klar sichtbaren Ansätzen da ist und als die Politische Korrektheit daherkommt. Gleichgebürstete Individuen, die lächelnd gegenseitige Toleranz und Offenheit demonstrieren, bevölkern die Welt. Das Finale Grande ist erreicht und Nietzsches bittere Vision vom „letzten Menschen“ dann endlich Realität.

Die Bürgerlichen müssen kämpfen
Der härteste Gegner dieser Gleichmacher-Ideologie und der einzige, der sie besiegen kann, ist der konservative bürgerlich-rechte Block. Er ist der Garant für das Bestehen der zivilisierten Nationen und er ist der Kultur-Motor für die Aufrechterhaltung der traditionellen Familie, die nach wie vor oder sogar mehr denn je für das Gedeihen eines Volkes und eines Staates die wichtigste Voraussetzung ist. Und, last not least, er ist der unbeugsame und unbeirrbare Bewahrer der Kulturen und der jeweils national verorteten Eigenschaften.

Die Gleichheitsdenker sehen das natürlich diametral anders. Ihnen sind Grenzen, nationale Strukturen und ethnisch-kulturelle Grundbedingungen prinzipiell ein Dorn im Auge. Sie haben zwar kein letztgültiges Argument für ihre Abneigung gegen die natürlichen und über Jahrtausende gewachsenen kulturellen Fundamente der menschlichen Zivilisation, aber sie haben ihre Faschismus- und Nazi-Keulen, die zwar schon recht zerfleddert sind, aber noch immer heftig gebraucht werden. Wer sich angesichts der europäischen Politik an den Kopf greift und sich lieber auf den Schutz und auf das Gedeihen seiner Nation konzentrieren will, bekommt von der veröffentlichten Meinung fast überall in Europa sofort eine mit der Nazikeule drübergezogen. Dieses ständige Hantieren mit der unsäglichen Keule ist zwar nur noch lächerlich, intellektuell armselig und furchtbar peinlich, aber trotzdem der publizistische und linksideologische Alltag.

Die Ursachen
Doch was steckt dahinter? Woraus entstehen diese de facto schädlichen gleichmacherischen Denkfiguren? Betrachtet man den Egalitarismus genauer, kann man zwei unermüdlich werkende Gruppen identifizieren: Es gibt einerseits diejenigen Gleichmacher, die aus linksideologischen Gründen die Welt in ihrem Sinne verändern wollen. Diese agieren grundsätzlich wie die Vertreter eines „Kommunismus 2.0“ und versuchen, mittels ihres aufgeplusterten Hypermoralismus die Medien und die Politik zu diktieren. Ihr Credo ist der Humanitarismus, der das „Menschenwohl“ bedingungslos über alle Vernunft stellt und dadurch natürlich oft genug klar jenseits derselben agiert.

Die andere Gruppe der Egalitären kommt aus dem Kapitalismus. Sie will die Gleichheit aus vorwiegend ökonomischen Gründen verbreiten, damit sie ihre Märkte vergrößern kann. Die Vertreter des Kapitals haben mehr Macht als die linken Ideologen, denn alleine die schiere Zahl der Kapitalismus-Agenten ist enorm: In Brüssel agieren zehnmal so viele Lobbyisten als es EU-Abgeordnete gibt. Beiden Gruppen, den Linken wie den Kapitalisten, ist jedoch gemeinsam, dass sie selbst eine abgeschlossene Elite bleiben wollen – ähnlich den Schweinen in George Orwells „Animal Farm“.

Klare Motive
Die jeweiligen Motive der Akteure sind eindeutig. Für den Kapitalisten gibt es nichts schlimmeres als kaufkraftschwache Bevölkerungen, denn die sind potenzielle Kunden und wenn die Kunden arm sind, können sie nichts kaufen. Also muss mit ihnen etwas geschehen: Sie sollen Arbeitskräfte werden und das auch bleiben. Die linksideologischen Gleichmacher haben dieselbe Zielgruppe, sie wollen den Armen helfen, sie gleicher und wohlhabender machen. Wenn sie selber dabei noch etwas verdienen können, umso besser. Die NGOs geben uns dafür genug Beispiele.

Ein essenzieller Unterschied
Es gibt aber einen wichtigen Unterschied zwischen den Gleichheitskämpfern: Die Kapitalismus-Vertreter möchten den Wohlstand der (noch) Armen durch deren eigene Arbeit steigern. Die Linksorientierten hingegen wollen über die abhängigkeitserzeugende staatliche Alimentierung der Armen die Macht über dieselben gewinnen.

Die Wege zu diesem Ziel namens „bessere Welt“ sind also naturgemäß völlig unterschiedlich und das zwingt die Gleichmacher zu ständigen Spagaten, wenn sie gemeinsam marschieren – was sie im Sinne des Weltstaates immer öfter müssen. Der Weltstaat liegt ja nicht nur im Interesse der Links-Doktrin, sondern er ist auch notgedrungen das letzte Ziel des Kapitalismus, der immer zu Oligopol-Bildungen tendiert: Einige wenige riesenhafte Konzerne wollen am Ende die Weltwirtschaft bestimmen.

Langsame Transformation
Natürlich sind das alles noch Visionen, die erst langsam Realität werden, aber die Masterminds hinter den Egalitären sind zielstrebig genug, um zäh und ausdauernd ihre Strategien zu verfolgen. Sie sind auch flexibel: Weil sie längst erkannt haben, dass es wirkliche Gleichheit nie geben kann, versuchen sie ständig, durch verschiedene Tricks zumindest den Schein derselben zu erreichen. Eine der wichtigsten Maßnahmen dazu verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Wort „Diversity“. Jeder soll divers sein, unterschiedlich, anders, aber insgesamt sind trotzdem alle gleich. Die Widersprüche in dieser Philosophie sind haarsträubend. Der Zwerg und der Riese, der Schwule wie der Hetero, der Mann und die Frau, das Kind wie der Pensionist, alles Sein soll egal werden – im wahrsten Sinne des Wortes also gleich.

Auf in den Kampf
Für den Normalbürger führen diese Entwicklungen in eine gar nicht erstrebenswerte Zukunft und jeder vernünftige Mensch wird sich fragen, ob und wie er diese Szenarien noch verhindern kann. Die positive Antwort auf dies Frage lautet: ja, man kann. Dafür ist es allerdings notwendig, den Mut und den Willen aufzubringen, sich der jeweils eigenen Leitkultur zu widmen und diese auch verteidigen zu wollen.

Dies wiederum bedingt, dass sich die Politik nicht nur in abstrakten Formulierungen ergeht und sich die Parteien in akademischen Debatten über das Wesen der EU erschöpfen, sondern dass mehr politisch Verantwortliche ein Bekenntnis zur eigenen Kultur ablegen und ihren Einsatz für die Nation und ihre Werte vervielfachen. Wer die Bürger und ihre Rechte schützen will, der muss grundsätzlich national denken.

Die Freiheit bewahren
Nicht umsonst gibt es den so wichtigen Begriff des Staatsbürgers, dessen Rechte und Pflichten grundsätzlich an die Existenz (s)einer Nation gebunden sind. International orientierte Gleichheitsphilosophien wirken da nur kontraproduktiv und wer auch immer elegant als „Weltbürger“ daherkommen mag, der spielt uns was vor. Tatsache ist, dass die Bürger nur in der eigenen Nation jene Sicherheit finden können, die sie als Voraussetzung für ihre Freiheit brauchen. In Konstrukten wie den Vereinigten Staaten von Europa oder gar im Weltstaat samt der zwangsweise verordneten Gleichheit geht diese Freiheit mit Sicherheit verloren.

Quelle: .thedailyfranz

Warum die Welt doch nicht im Meer versinkt: Korallen lügen nicht!

7. Februar 2019
Mal verbrennen wir im Ozonloch. Mal ersticken wir im Stickstoff. Zur Zeit werden wir am liebsten im Dieseldampf verkohlt. Ersaufen werden wir so oder so. Räusper: Eigentlich schon seit 20 Jahren. Hüstel: Spätestens in 100 Jahren, oder so. Dann aber ganz, ganz bestimmt…
(Von Peter Bartels)

Tirili Tirila: Wenn auf Capri die grün-rot-tote Sonne im Meer versinkt… ertrinkt der Blaue Planet in Plaste, Elaste und Jauche: „Wir machen uns die Welt, widdewidde wie sie uns gefällt!“ Apocalypse now: Eigentlich ist sie doch ein weißes, rotes, schwarzes, schließlich fahles Endzeit-Pferdchen mit Gerippe-Reiter. So fürchten es jedenfalls die Christen in der Johannes-Offenbarung seit 2.000 Jahren. Gut, Albrecht Dürer stichelte vor 500 Jahren nur noch „Ritter, Tod und Teufel“. Apokalypse heute? Lügen, Angst und dumm wie Diesel. Dass der halbe Bundestag aus abgebrochenen Schülern, Studenten und Berufslosen besteht – ja nun. Dass die Parlamentarier aber lieber fressen, saufen und labern, statt zu lesen und zu lernen, um zu „wissen“, geht nicht mal mehr durch das Scheunentor von Google. Vom Jesus-Nadelöhr ganz zu schweigen…

Prof. Nils-Axel Mörner (81) blickt auf eine lange Forscherkarriere zurück, schrieb die Basler Zeitung vor genau einem Jahr. Michael Klonovsky rettet sein Wissen soeben aktuell auf seinem Blog „Acta Diurna“.

Der Professor war Dekan der Fakultät für Paläogeophysik und Geodynamik an der Universität Stockholm, lehrte daselbst. Von 1981 bis 1989 präsidierte er die Neotektonik-Kommission der Internationalen Vereinigung für Quartär-Forschung (Inqua). Ab 1997 leitete er sechs Jahre ein Wissenschaftsprojekt der EU zu Geomagnetismus und Klima. Von 1999 bis 2003 war Mörner zudem Präsident der „Inqua“-Kommission für Meeresspiegel-Veränderung und Küstenentwicklung. Er hat viele hundert wissenschaftliche Arbeiten publiziert…

Soviel Ordensgeklimper musste erstmal sein, weil das GRÜNE Zottel, Antonia Hofreiter (48), ja auch immer mit der Klima-Bildung prahlt – es war kurz Inkalilien-Forscher! Und die GRÜNE Rebecca Harms (63) mit ihrem Kernenergie-Wissen – sie war nach der Baumschule kurz Landschaftsgärtnerin!! Ihre EU-Nachfolgerin Franziska Maria Keller (37) ist wenigstens „Turkologin“, wurde sogar in Wilhelm Pieck-Stadt (Guben) geboren, spricht „etwas“ Türkisch, „minimal“ Arabisch, nennt sich „Ska“. Was nichts mit Skat zu tun hat, nur mit PR. Also bitte, geht doch…

Die Basler Kollegen fragten Klima-Professor Mörner:

Sie waren mehrmals auf den Fidschiinseln im Südpazifik, um die Veränderungen des Meeresspiegels zu erforschen. Warum Fidschi?

Der Professor: Man hörte, dass der steigende Meeresspiegel dort schon viel Schaden angerichtet habe. Ich wollte überprüfen, ob das stimmt.

Basler Zeitung: Was machte Sie skeptisch?

Prof. Mörner: Ich habe mein Leben lang Veränderungen des Meeresspiegels erforscht und dazu 59 Länder bereist. Kaum ein anderer Forscher hat so viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der „Weltklimarat“ (IPCC) hat die Fakten schon immer falsch dargestellt. Er übertreibt gewaltig. Das IPCC stützt sich auf fragwürdige Computermodelle statt auf Feldforschung. Darum ging ich nach Fidschi.

Basler Zeitung: Laut „Klimaforschung“ gibt es auf Fidschi einen starken Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten. Seit 1990 sei der Pegel jährlich um 5,4 Millimeter gestiegen, doppelt so viel wie im weltweiten Schnitt.

Prof. Mörner: Es handelt sich um zwei Aufzeichnungsreihen der Gezeitenhöhen, also von Wasserständen bei Ebbe und Flut. Wir haben diese Daten überprüft – die Forscher sind Bürotäter. Sie sind nicht spezialisiert auf küstendynamische Prozesse und Meereshöhen-Veränderungen. Viele von ihnen haben von den realen Verhältnissen keine Ahnung.
Basler Zeitung: Wie sind Sie vorgegangen?

Prof. Mörner: Um Veränderungen des Meeresspiegels der letzten 500 Jahre zu belegen, haben wir Sandablagerungen datiert, um zu sehen, wann sie entstanden sind. Und wir haben die Ausbreitung von Korallen in den letzten Jahrhunderten erforscht. Korallenriffe wachsen in die Höhe, wenn der Meeresspiegel steigt, in die Breite, wenn er konstant bleibt. Sinkt der Pegel, sterben Korallen ab. Korallen lügen nicht, sie sind ein zuverlässiger Indikator – viel verlässlicher als Gezeitenmessungen.

Basler Zeitung: Ergebnis?

Prof. Mörner: Wir konnten nachweisen, dass der MEERESPIEGEL auf Fidschi von 1550 bis etwa 1700 rund siebzig Zentimeter HÖHER lag als HEUTE. Dann sank er ab und war im 18. Jahrhundert etwa fünfzig Zentimeter TIEFER als HEUTE. Anschliessend stieg er auf etwa das heutige Niveau. In den letzten 200 Jahren hat sich der Pegel also nicht wesentlich verändert. Während der letzten 50 bis 70 Jahre war er sogar absolut stabil.

Basler Zeitung: Überrascht?

Prof. Mörner: Nicht wirklich. Es war ja nicht das erste Mal, dass sich die Behauptungen des „Weltklimarats“ als falsch herausstellten. An gewissen Orten steigt der Meeresspiegel tatsächlich an, an anderen Orten aber ist er stabil, anderswo sinkt er sogar. Im Indischen Ozean und an der Atlantikküste Südamerikas etwa ist der Spiegel konstant. Sicher trägt das Meer da und dort die Küsten ab, aber anderswo wachsen auch neue Inseln. Das war schon immer so.

Basler Zeitung: Warum warnen Klimaforscher vor versinkenden Inseln?

Prof. Mörner: Weil sie eine politische Agenda haben. Der „Weltklimarat“ wurde ja mit dem Zweck gegründet, den „menschengemachten Klimawandel“ darzustellen, vor ihm zu warnen. Sein Ziel stand also von Anfang an fest. Und er hält daran fest wie an einem Dogma – egal, wie die Fakten sind. Als Spezialist für Entwicklungen des Meeresspiegels stellte ich in den letzten Jahren immer wieder fest, dass das Team des IPCC zu diesem Aspekt keinen einzigen Experten hat.

Basler Zeitung: Also gar kein Problem mit dem Meeresspiegel?

Prof. Mörner: Nein.

Basler Zeitung: Keine Gefahr, dass Inseln untergehen könnten?

Prof. Mörner: Die Untergangsszenarien beziehen sich ja meist auf das Jahr 2100. Ich schätze, dass der Meeresspiegel bis dann im Schnitt um fünf Zentimeter steigen wird. Das ist wahrlich keine Bedrohung. Wer behauptet, es drohe ein Anstieg um einen Meter oder ähnlich, hat keine Ahnung von Physik.

Basler Zeitung: Schmelzende Gletscher, Pole fließen ins Meer…

Prof. Mörner: Viel weniger, als man meint. In der Antarktis schmilzt insgesamt kein Eis. Und wenn in der Arktis Eis schmilzt, verändert das den Meeresspiegel nicht – denn schwimmendes Eis beeinflusst gemäss den Gesetzen der Physik beim Schmelzen den Pegel nicht…

Basler Zeitung: Meerwasser erwärmt sich, erhöht den Spiegel…

Prof. Mörner: Stimmt! Aber es geht hier ebenfalls nur um wenige Zentimeter, nicht um Dezimeter oder gar Meter. Grundsätzlich gibt es viel wichtigere Einflüsse, insbesondere die Sonneneinstrahlung. Wie die Daten auf Fidschi, zeigen auch die von den Malediven, dass die Pegel im 17. Jahrhundert klar höher als heute lagen. Das war die Zeit, als es auf der Nordhemisphäre kalt war („Kleine Eiszeit“). Damals war die Sonneneinstrahlung geringer als heute. Es war das grosse solare Minimum.

Basler Zeitung: Sie gehören zu den profiliertesten Kritikern des „Weltklimarats“…

Prof. Mörner: 1991 hielt ich an einer Konferenz zu Meeresspiegel-Änderungen in den USA ein wissenschaftliches Referat. Vertreter des Weltklimarats reagierten mit grosser Wut auf meine Standpunkte. Diese Reaktion überraschte mich. Denn in Wissenschaftskreisen gilt, dass man sich gegenseitig zuhört und über unterschiedliche Standpunkte debattiert. In Folge fiel mir immer mehr auf, dass der Weltklimarat völlig falsche Informationen verbreitet, an offensichtlichen Fehlern festhält. Ich veröffentlichte dann eine Arbeit über den Einfluss der Sonne auf den Meeresspiegel, hinter die sich 19 anerkannte Experten stellten. Der Weltklimarat attackierte die Arbeit mit hanebüchenen Behauptungen und bewirkte, dass die wissenschaftliche Zeitschrift, in der sie erschienen war, eingestellt wurde.

Basler Zeitung: Man will SIE also stoppen?

Prof. Mörner: Mich kann man nicht stoppen. Ich habe bis heute etwa 650 wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Aber junge Kollegen, die kritisch denken, haben angesichts der Manipulationen keine Chance. Grundsätzlich ist es so, dass die meisten Herausgeber von Wissenschafts-Magazinen keine Arbeiten mehr akzeptieren, die den Behauptungen des Weltklimarats entgegenstehen – unabhängig von der Qualität dieser Arbeiten.

Basler Zeitung: 97 Prozent der Klimaforscher sind überzeugt, dass die Erderwärmung menschengemacht ist

Prof. Mörner: Das ist Unsinn. Diese Zahl beruht auf unseriösen „Umfragen“. In Wahrheit lehnt die Mehrheit der Forscher die Behauptungen des Weltklimarats ab, je nach Fachgebiet sind es zwischen 50 und 80 Prozent.

Nur die Meteorologen stimmen fast zu hundert Prozent mit dem IPCC überein. Aber diese Leute sind finanziell vom Weltklimarat abhängig.

Basler Zeitung: Ist es aber nicht grundsätzlich sinnvoll, CO2 zu reduzieren?

Prof. Mörner: Warum denn? Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Bemerkenswert ist, dass der „Weltklimarat“ selber die angekündigte Erwärmung in den vergangenen Jahren mehrmals reduziert hat. Wenn aber nur mit 1,5 Grad höheren Temperaturen zu rechnen ist, hat das nun wirklich keine Bedeutung … Einige haben sich mit ihren Behauptungen stark exponiert und können nun offensichtlich nicht mehr zurück. Zudem fliesst öffentliches Forschungsgeld fast ausschliesslich zu den Warnern vor dem Klimawandel. Wir haben es hier mit einer quasi-religiösen Bewegung zu tun, die behauptet, die Umwelt schützen zu wollen. Sie stellt mittlerweile die Bekämpfung der Erderwärmung vor die Bekämpfung der Armut.

Basler Zeitung: Die richtigen Prioritäten…?

Prof. Mörner: Jeden Tag sterben 25.000 Menschen, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist ebenso katastrophal. Dennoch wird Nigeria davon abgehalten, Kohle zu nutzen und damit zu wirtschaftlichem Wohlstand zu kommen, was Hunger und Armut verringern würden. Dabei gibt es heute effiziente Technologien, um Luftschadstoffe bei der Kohlenutzung herauszufiltern. Effektiv schadet der Kampf gegen den Klimawandel den Menschen sehr.

Basler Zeitung: Was wird geschehen?

Prof. Mörner: Die Sonneneinstrahlung nimmt in den nächsten Jahrzehnten ab, es kommt zu einer Abkühlung. Spätestens dann wird klar, wie falsch die Warnungen vor der Erderwärmung sind.
Der greise, nicht immer leise Mann von PI-NEWS: „Dann werden die letzten deutschen Braun- und Steinkohle-Digger längst in Frieden ruhen, die letzten Diesel verschrottet, die letzten Kreuze verbrannt sein. Aber die allerletzten Retter des Grünen Planeten werden immer noch „Rettet die Erde“ durch die Kukident-Kauerchen lallen. Auch wenn es sich längst wie „Rettet die Zwerge“ anhören wird…

übernommen von: die unbestechlichen

Die EU wird von den Urgewalten erdrückt, die sie selbst entfesselte

Die politisch-medialen Eliten, die eine nicht unerhebliche Minderheit innerhalb der Gesellschaft anführen können, wähnen sich im Modus Operandi 1930. Sie glauben scheinbar ernsthaft, dass sie gegen einen wiederbelebten Nationalsozialismus kämpfen, der sich nur gut als Patriotismus und Konservatismus maskiert. Ihre kämpferische Rhetorik gegen den Nationalstaat, für eine grenzenlose EU und die Abgabe weiterer Rechte an Brüssel, basiert auf der falschen Annahme, dass sie damit einen neuen Faschismus verhindern würden. Aber weder die AfD noch die anderen Parteien des sogenannten Rechtspopulismus sind mit den antidemokratischen Bewegungen in den 1920ern und 1930ern zu vergleichen. Daher werden alle Versuche, die demokratische Rechte in Europa als grundlegend faschistoid zu brandmarken, scheitern. Denn die Realität sieht gänzlich anders aus, obwohl es durchaus die Gefahr für einen rechten Autoritarismus gibt.

Der ganze Irrsinn wird vor allem dann überdeutlich zur Schau gestellt, wenn man sich die Floskeln anhört, mit denen Europa derzeit verteidigt wird. «Scheitert der Euro, dann scheitert Europa (Merkel)» oder die sinngemäße Aussage vieler EU-Verteidiger, dass ohne die Institutionen in Brüssel auf dem europäischen Kontinent automatisch wieder ein Krieg ausbrechen würde. Es wird nur noch in Superlativen gedacht und gesprochen, was sich auch am Brexit niederschlägt. Die hysterische Debatte um den möglichen Austritt der Briten wird bisweilen völlig frei von Fakten und auf Basis von Ängsten geführt. Was die zumeist Neulinken den Rechten vorwerfen, tun sie selbst gerne, wenn sie Horrorszenarien vom wirtschaftlichen Abstieg und der völligen Isolation Großbritanniens an die Wand malen. Dabei gibt es schon seit Beginn der EU Länder in Europa, die auf der Basis nationaler Verträge eine Partnerschaft mit der EU und dem Schengenraum pflegen, ohne Mitglieder zu sein oder binnen weniger Jahre in den wirtschaftlichen Ruin zu stürzen. Über diesen Fantasien steht der Wunsch einiger Einflussreicher in Brüssel und Berlin nach einer Auflösung der Nationen in der EU. Dadurch erhofft man sich in diesem Lager eine Stärkung der Union zu Ungunsten der Mitgliedsländer, was aber die Möglichkeit eröffnen würde wesentlich geschlossener im internationalen Rahmen aufzutreten. Die Argumentationskette bewegt sich zumeist entlang der Idee, dass man gegenüber USA und China konkurrieren müsse und das nur innerhalb einer supranationalen EU ginge. Ein Superstaat quasi, der Macht über 500 Millionen Bürger hat, deren Nationen nicht mehr als Bundesländer sind und deren nationale Parlamente größtenteils nur noch Regionen verwalten.
Vor allem die Grünen und die SPD sind in Deutschland, neben Merkel selbst, Vertreter dieser Idee. Am Ende stünde eine Europäische Union, in der die Distanz von Bürger zum Parlament nahezu unendlich groß geworden ist, nationale Identitäten keine Rolle spielen und die Souveränität der Wenigen gegenüber den Bedürfnissen der Vielen zurückstecken müsste. Es wäre eine durch und durch autokratische Konstruktion, ein Imperium der Eliten und wahrscheinlich zumindest auf dem Papier überaus mächtig.
Rechnung geht nicht auf
Aber die EU-Grenzpolitik oder eher der Mangel eben dieser Politik zeigt Probleme auf, die von den Visegrád-Staaten, Italien, Österreich und selbst linkspopulistisch regierten Ländern wie Spanien nicht ignoriert werden können. Die EU-Expansionsträume liegen auf Eis, weil Brüssel nicht dort handlungsfähig und kompetent ist, wo es handeln müsste: bei einer gemeinsamen Außenpolitik im Hinblick auf die Sicherung der europäischen Außengrenzen. In die Kulturpolitik, die Bildung und die Finanzen hingegen mischt man sich in der EU gerne ein und schafft sich so die Feinde, die man gleichzeitig so verachtet. Der Aufstieg des Rechtspopulismus ist kein nationalsozialistisches Aufbegehren, sondern ein Kampf der nationalen Demokratien innerhalb der Union gegen die Eurokraten bzw. Technokraten in Brüssel. Dem ausuferndem Zentralismus innerhalb der EU werden nun Schranken gewiesen, die auch vor 1980 existierten und nicht den Untergang bedeuten werden, wenn sie wieder errichtet werden. Die Verbissenheit und Uneinsichtigkeit der Brüsseler Eliten befeuert dabei nur den Aufstand der nationalen Populisten, die ein Europa nationaler Staaten fordern und häufig gar nicht mit der EU an sich brechen wollen, aber doch anklagen, dass die Entwicklung ab jetzt in eine andere Richtung gehen muss. Weniger EU ist bessere EU!
Wenn sich Brüssel diesem Aufbegehren mit anhaltender Verbohrtheit widersetzt, wird sie das nationale Lager unabsichtlich stärken. Sebastian Kurz hat es klug gemacht und hat sein Land und seine Partei (Liste Kurz) an die Spitze dieser Transformationsbewegung gesetzt, um wenigstens den Kurs ein wenig bestimmen zu können. Sebastian Kurz reitet die Welle des nationalen Populismus, weil er um ihre Kraft weiß und verstanden hat wohin der Hase läuft. Die EU hat sich ihren eigenen Feind selbst geschaffen und wird, wenn sie nicht einlenkt, von ihm nicht geschont werden.

übernommen von Young German

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Panik in der Politik: Anerkennung und politische Heimat für unsere Bundeswehr nur noch in der AfD

aus die unbestechlichen:

5. Februar 2019
Wenn es darum geht, irgendetwas gegen die AfD zu sagen und zu machen, gilt in der Politik schon seit einiger Zeit: „Erst loshupen, dann erst nachdenken“. Und das meistens erst, nachdem man feststellen musste, dass man sich ins eigene Bein geschossen hat.
So auch in der Frage der Bundeswehr. Der neue CSU-Chef Markus Söder ritt gleich mal eine eine Attacke auf AfD in der Bundeswehr. Sein höchst raffiniertes Kalkül: Wenn man der Bundeswehr genug Material gibt und dafür sorgt, dass die Autos auch vielleicht wirklich wieder fahren, dass die Flugzeuge auch wieder fliegen, dass die Soldaten auch wieder richtige Waffen bekommen und auch was zum Anziehen, dann würden die auch nicht mehr zur AfD „überlaufen“. Irgendwie merkt er schon, dass es doch für die Truppe frustrierend sein muss, chronisch unterversorgt und in der Öffentlichkeit mit dem von den Linksgrünen verpassten „rechte-Mördertruppe-Image“ behaftet zu sein.
Da die etablierten Parteien sich vor der AfD fürchten, wie der Teufel vor dem Weihwasser, ist es in ihren Augen alarmierend, dass im Militär eine hohe Affinität zur patriotisch-konservativen AfD festzustellen ist. Eine Regierung ohne Rückhalt im Militär hat schonmal grundsätzlich ein gravierendes Problem. Der ganze augeblasene, irrwitzige Hype um eine geheime Verschwörer-Politiker-Killertruppe innerhalb der Elitetruppe der Bundeswehr hat keinen anderen Grund als diesen. Markus Söders Vorstoß, die Bundeswehr AfD-frei zu bekommen, findet daher bei den Altparteien durchaus Anklang.
Ein Wunder ist das Ganze nicht. In eine Berufsarmee treten Männer ein, wenn sie ein eher konservativ-männliches Selbstbild und einen Sinn für soldatische Tugenden haben. Genderbewegte Trans- und Zwischengeschlechtliche identifizieren sich damit eher weniger. Gerade durch die Abschaffung der Wehrpflicht hat die Regierung den Personalbestand der Bundeswehr deutlich in Richtung konservativ, patriotisch und „toxische Männlichkeit“ verschoben.
Umgekehrt spiegelt sich diese Grundhaltung auch in den Reihen der AfD wieder. So titelt die BILD heute aufgeregt „Wegen der Bundeswehrkrise – Wird die AfD die neue Soldatenpartei?“ Und gleich verfällt man auch in militärischen Sprachduktus: „Jetzt warnt auch Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung (69 ) CDU die etablierten Parteien vor einer AfD-Bundeswehr-Offensive!“ Und weiter schreibt die BILD:
Im BILD-Talk „Die richtigen Fragen“ sagte Jung: „Man muss da aufpassen – und deswegen muss es auch zu Verbesserungen kommen.“ Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei BILD gewarnt, „dass der eine oder andere Soldat bei der AfD gelandet ist, weil sie sich vielleicht nicht wertgeschätzt und unterstützt fühlten“.
Nein, wirklich? Ach was? Das fällt den „Etablierten“ jetzt doch auch einmal auf? Und nun meinen unsere Berufsblitzmerker, dass ein bisschen besseres Spielzeug für die Jungs von der Bundeswehr die ganze Malaise umgehend behebt? „Nicht wertgeschätzt“ ist die Untertreibung des Jahres. Man spart die Truppe überall kaputt, setzt ihr eine vollkommen sachfremde, inkompetente Frau mit NULL Ahnung von militärischen Dingen vor die Nase, die anscheinend dermaßen dreist den knappen Bundeswehretat plündert, um horrende Beraterhonorare in die Taschen ihrer Amigos zu leiten, dass ein Untersuchungsausschuss einfach nicht mehr zu verhindern ist (das hat sie übrigens offenbar auch schon in ihren vorhergehenden Ministerien so gemacht). Das Verhältnis der Truppe zur Verteidigungsministerin ist von tiefem Misstrauen geprägt. Sie erteilt den Militärs Maulkörbe. Derweil gibt es nicht einmal genügend Kleidung für unsere Soldaten und die Truppe verkommt. ABER: Es werden Spinde durchwühlt, Abzeichen, Bilder und Orden aus den Vitrinen gerissen und Kasernen umbenannt, um auch nur ja jede Anbindung an die eigene Geschichte zu zerstören und alles, was auch nur irgendwie nach „rechts“ oder „Patriotismus“ oder „Soldatentugend“ riecht, gnadenlos auszumerzen.
Andererseits sollen diese bespitzelten und besch*** ausgerüsteten Soldaten aber „Deutschland tapfer verteidigen“.
Und siehe – wer hätte das gedacht? – stellt man beklommen fest, dass entsprechend zur AfD-Affinität der Soldaten innerhalb der Bundeswehr auch umgekehrt in der Partei AfD deutlich überdurchschnittlich mehr Soldaten anzutreffen sind. Mindestens 2.100 der 35.000 Parteimitglieder seien Berufssoldaten, das sei bereits eine Quote von sechs Prozent, barmt die BILD.
Auch unter den 91 Bundestagsabgeordneten der AfD sind elf Abgeordnete frühere Berufs- und Zeitsoldaten (macht 12%). Die SPD mit (noch!) 152 Abgeordneten kann gerade einmal zwei soldatische Parlamentarier aufbieten (macht 1,3%), die CDU mit 246 Sitzen hat acht ehemalige Soldaten in ihren Reihen (macht 3,25%). Bei den anderen braucht man gar nicht nachzufragen. Mit dem ermordeten General Bastian hatten die Grünen vor Jahrzehnten auch einmal einen nennenswerten Militär in ihren Reihen.
Liebe Politiker der etablierten Parteien, ihr möget ruhig schlafen. Ihr braucht Euch nicht zu sorgen. Bald habt ihr es geschafft, und die Bundeswehr ist ausrüstungs- und zahlenmäßig so zerschreddert, dass wir uns noch nicht einmal eine Auseinandersetzung mit Liechtenstein leisten könnten.
Andererseits … Ihr solltet Euch vielleicht doch fürchten: Der böse, invasionäre Russe sitzt da drüben diabolisch kichernd in seinen Panzern und muss nur noch ein paar wenige Jährchen warten, dann kann er einfach gemütlich nach Deutschland hereinspazieren. Gottseidank macht dann Verteidigung hier überhaupt keinen Sinn mehr und wenigstens müssen die paar Gender-Soldaten, die es noch gibt, nicht auf dem Feld der Ehre sterben.

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